Die nötige Technik für ein Mbuna-Aquarium

Mbunas sind auch gut für Anfänger in der Malawiaquaristik geeignet, da der technische Aufwand, der betrieben werden muss, eher gering ist.

Im Wesentlichen reichen 4 technische Einrichtungen:

  1. Filterung:
    Ein leistungsstarker Außenfilter, der für die doppelte Aquariengröße ausgelegt sein sollte, wie sie der Hersteller empfielt. Die Empfehlungen orientieren sich offenbar in der Regel an bepflanzte Salmler-Becken oder ähnlichem. Ein Buntbarschaquarium zu filtern ist eine ganz andere Sache.
    Ein kleiner Innenfilter oder eine Strömungspumpe kann als Schnellfilter bzw. zur Oberflächenbewegung gute Dienste leisten und die biologische Filterung unterstützen.
  2. Heizung:
    Ein Heizstab oder eine im Außenfilter integrierte Lösung ist absolut ausreichen. Eine Bodenheizung ist dagegen nicht zu empfehlen, da sich eine solche nicht besonders mit Sand verträgt und von den Cichliden sicher freigebuddelt wird.
  3. Beleuchtung:
    Ihr kommt im Mbuna-Aquarium die geringste Bedeutung zu. Die einzige Regel lautet: Nicht zu viel beleuchten. Generell mögen es Malawibuntbarsche eher dunkel, bzw. schattig. Wählt man eine moderne LED-Beleuchtung kann man diese wesentlich kleiner dimensionieren als für ein Pflanzenaquarium und man kann sogar recht gut schattige Ecken einplanen.
  4. Strömungspumpe:
    Mbunas leben im natürlichen Biotop in Ufernähe, in der es auch im Malawisee eine Brandung und auflaufende Wellen gibt. Der Einsatz einer Strömungspumpe kann also den natürlichen Lebensraum simulieren und fördert das Wohlbefinden der Buntbarsche. Deshalb ist sie in den letzten Jahren bei vielen Malawiaquarianern eine technische Ergänzung in ihren Aquarien geworden, obwohl sie keine Aufgaben im Rahmen der Filterung übernehmen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.