Ein wöchentliches Muss: Wasserwechsel

In allen Aquarien ist es notwendig, regelmäßig einen Teil des Wassers zu wechseln, um zu verhindern, dass sich Schadstoffe im Wasser anreichern. Besonders deshalb, da Pflanzen als Nitratverbraucher kaum in Becken mit Mbunas anzutreffen sind.

Um das sehr saubere und keimarme Wasser im Biotop des Malawisees auch im Wohnzimmeraquarium zu haben, ist es ratsam, wöchentlich ca. 50% des Nettoinhalts auszuwechseln.

Bei der Wiederbefüllung des Aquariums sollte darauf geachtet werden, dass die Temperatur an die im Aquarium vorhandene Temperatur angeglichen wird. Auf Wasseraufbereitungsmittel kann in Deutschland in der Regel verzichtet werden. Ausnahmen gelten dann, wenn das Leitungswasser vom Wasserversorger gechlort werden muss oder auf Grund von älteren Wasserleitungen Kupfer oder Blei im Wasser gelöst sein kann.

Den Wasserwechsel kann man entweder mit Eimern durchführen oder man macht es sich leichter und verwendet einen langen Schlauch und läßt das Wasser mit Hilfe einer Pumpe automatisch aus dem Aquarium befördern.

Wird das Wasser aufgehärtet, muss bei jedem Wasserwechsel vor allem darauf geachtet werden, dass die richtige Menge der Aufhärtesalze ins Frischwasser zugegeben wird, so dass es vor allem beim PH-Wert zu keinen nennenswerten Schwankungen kommt.

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