Mbunas richtig füttern

Eines vorweg: Das perfekte und damit beste Futter für Mbunas gibt es nicht. Die im Handel angebotenen Flockenfutter, die auf die Bedürfnisse von Mbunas abgestimmt sind, sind in der Regel eine gute Wahl als Basisfutter. Bewährt haben sich Futterflocken mit einem hohen Anteil an Spirulina.

Richtig gut ernähren wir unsere Lieblinge aber, wenn wir sie abwechslungsreich und auf keinen Fall zu viel füttern.

Um Abwechslung in den Speisenplan zu bringen, kann auch frische Gurke oder Paprika gegeben werden. Einfach überbrühen und dann z.B. an einer Gabel ins Becken geben. Man darf auf keinen Fall vergessen, die Überreste des Gemüses schon nach 1 bis 2 Stunden wieder aus dem Becken zu nehmen.

Um eine Überfütterung zu vermeiden, sollte man nach Möglichkeit 2 bis 3 Mal am Tag kleine Mengen geben, die von den Fischen gierig innerhalb weniger Sekunden bis max. einer halben Minute vollständig verspeist werden können.

Es ist absolut sinnvoll mind. 1 Fastentag in der Woche einzulegen.

Da die Tiere auch dann noch gierig nach Futter betteln, wenn sie wirklich genügend zu fressen bekommen haben, ist es für den Aquarianer sehr wichtig, die Entwicklung seiner Mbunas genau zu beobachten. Werden die Tiere zu dick, was schon der Fall ist, wenn sich die Bauchlinie nach außen orientiert und nicht mehr gerade oder nach innen gewölbt ist, empfielt es sich, weniger zu füttern.

Auf Grund des gierigen Fressverhaltens ist Granulatfutter oder Sticks weniger gut für Mbuna-Arten geeignet, denn auch dieses Futter wird gierig gefressen und kann dann im Verdauungssystem der Fische noch quellen und die Fische schädigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.